Die kuhäugige Hera
1.590,00 €
Elegante antike Muschelgemme als Brosche in Gold, England/Italien um 1890
Bezahlen Sie nach Ihren Wünschen. Wir möchten Ihren Einkauf so angenehm wie möglich machen.
Description
Schönheitsideale wechseln im Laufe der Zeit. Was vor einigen Jahrhunderten noch begehrenswert war, scheint heute manchmal gar nicht mehr aktuell. So war eine gesunde Gesichtsfarbe im Klassizismus ein Zeichen von Armut; allein eine fahle Blässe galt als wunderschön. Im Barock setzte Peter Paul Rubens mit seinen fülligen Damenbildnissen, die mit reichlichem Körperfett zu überzeugen wussten, den Rahmen für das Schönheitsideal seiner Epoche, während heute die westliche Welt nach Schlankheit strebt.
Doch mit den sich wandelnden Idealen wandeln sich auch die Komplimente. Heute gilt die Bezeichnung „Kuh“ für eine Dame als wenig schmeichelhaft. In der klassischen Antike war die Wertung des Milchtieres in Bezug auf das schöne Geschlecht eine gänzlich andere. So ist einer der Beinamen der Hera, eine der wichtigsten Göttinnen des olympischen Götterhimmels, „βοῶπις“ (boopis), „die Kuhäugige“. Und das war durchaus als Kompliment gemeint, denn Kühe haben mitunter wirklich schöne und vor allem große Augen!
Die schöne Brosche aus den Jahren um 1890 zeigt eine fein geschnittene Kamee aus der Schale einer Meeresschnecke. Dargestellt ist eben jene „Kuhäugige“ mit fein abgestuften Höhen. Zu erkennen ist Hera an ihrem Diadem, der sog. Stepháne (griechisch στεφάνη), die sie als verheiratete Frau auszeichnet. Auf unserer Muschelgemme sehen wir Hera im Profil nach rechts. Sie trägt ein antikes Gewand, den Peplos, der uns die Mode des Altertums vor Augen führt.
Die schöne Fassung aus fein verarbeitetem Gold zeigt sich mit feinem Perlrand und ist ansonsten in schlichter Gestalt gehalten. Eine rückseitige Broschierung macht die Gemme als Brosche tragbar. Fassung, Verarbeitung und Formensprache lassen uns das Stück in die Zeit um 1890 datieren; entdeckt haben wir die schöne Hera im Süden Englands.
| Material: | Eine Kamee aus der Schale einer Meeresschnecke (Cassis madagascariensis), 3,5 x 4,2 cm Gold 625/000, entspricht 15 Karat |
| Stempelungen: | Britischer Feingehaltstempel „15 ct“ auf der Rückseite der Fassung |
| Größe: | 4,0 x 4,8 cm |
| Gewicht: | 14,3 g |
| Zustand: | Sehr gut, die Rahmung der Gemme ist mit Zinn fixiert, am unteren Rand überlagert das Zinn den goldenen Perlstab |
| Zertifikat: | Lieferung mit Zertifikat |
| Produktsicherheit: | Verantwortliches Unternehmen im Sinne der Verordnung (EU) 2023/988 über die allgemeine Produktsicherheit ist: Sie erreichen uns unter Telefon +40 723 456 765 sowie per E-Mail unter [email protected]. |
| Objekt-Nr.: | 25-1071 |

Ausblick nach Japan
Prêt-à-Porter
Ein Gruß aus ferner Zeit
Batseba im Bade
Wünsch’ dir was!
Arts and Crafts
Drei Jahrhunderte Erinnerung
Gut Kirschen essen?
Petersplatz to Go
Ferdinands Vermächtnis
Komm ein bisschen mit nach Italien...
Schätze aus der Ferne
Barockschnörkel
Back to Nature
Bewährte Form
Sommergold
Weitergabe des Feuers
Blaue Erinnerung
Schmuck der Fischweiber
Blüten aus Eis
Kein Verwelken in Sicht!
Naturkunstwerke
Ein Wirbelwind
Wiener Moderne
Antwort auf die große Liebe
Blume der Zuneigung
Die Liebe ist ein seltsames Spiel
Haare, fein wie gesponnenes Gold...
Berlin Babylon
Die Leichtigkeit einer Epoche
Verlockende Früchte
Vom Geist der Antike
Sterne über dem Regenbogen
Wiener Rivière
Blühende Schönheit
Zeitlos
Weitergabe des Feuers
Edle Steigbügel
Bohemian Rhapsody
Ein funkelnder Begleiter
Sommerglück
Où sont les neiges d’antan?
Duo in Weiß
Bezaubernde Blüte
Urbi et Orbi
à l’antique
Déco Dreams
Saphir trifft Sternenstaub
Sorgenfreie Blüten 










