Ein frisches Werden
489,00 €
Jugendstil-Collier mit Plique-à-Jour Email & Perlen in Silber, Pforzheim um 1900
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Description
Wohl kein Land ist so mit den schwingenden, eleganten Formen des Jugendstils verbunden wie Frankreich. Für Paris entwarf Hector Guimard die berühmten Metro-Stationen, und Lalique schuf hier um 1900 die großen Kunstwerke der Jugendstil-Schmuckkunst – viele von ihnen so künstlerisch, dass sie weniger zum Tragen als zum Betrachten gedacht waren.
Den Weg in die Breite aber, eine gewisse Demokratisierung der Formen, erlebte der Jugendstil im Bereich des Schmucks in Deutschland, genauer: in Pforzheim. Hier, im süddeutschen Raum, versorgten Hunderte große und kleine Schmuckbetriebe ganz Europa mit Schmuck in den neuesten Formen, doch oftmals aus preiswerteren Materialien als die Juweliere aus Paris.
Das hier vorliegende Collier ist solch ein „Modeschmuck“ aus Pforzheim in den Formen des Art Nouveau. Rings um ein rotes Glas schwingen Linien aus Silber ein und aus und staffeln sich zu einer Form, die zugleich geometrisch klar ist, jedoch auch an eine Libelle erinnert. Rechts und links des roten Glases spannt sich in den Zwischenräumen der Stege eine zarte, durchscheinende Haut aus grünviolettem Emaille. Nach unten hin schimmern vier Perlen.
Die eingesetzte, aufwendige Technik des Plique-à-jour-Emails war den Künstlern des Jugendstils ganz besonders lieb. Das Email ist dabei ohne weitere Stützen zwischen den rahmenden Grenzen eingegossen, ähnlich den Scheiben von Kirchenfenstern. Durchleuchtend und beinahe ätherisch konnten die Schmuckentwerfer mit dieser Form des Emails ihre Formvorstellungen umsetzen. Die großen Schmuckgestalter wie René Lalique und Léopold Gautrait schufen zahlreiche Stücke in dieser Technik.
Weitere Informationen zu Pforzheimer Schmuckerzeugnissen in französischen und deutschen Jugendstilformen finden sich in dem wunderbar bebilderten Band von Fritz Falk: Jugendstil-Schmuck aus Pforzheim, Stuttgart 2008.Bei dem sogenannten Plique-à-jour (franz.: Geöffnet zum Tag(eslicht)) handelt es sich um eine Technik des Emaillierens, bei der die Konturen des Entwurfes aus Metallstegen gebildet werden, die dann mit farbigem Emailglas gefüllt werden. Es ähnelt in dieser Hinsicht es dem Cloisonné, im Gegensatz dazu aber hat das Plique-á-jour Email keinen Untergrund aus Metall, sodass ein an Buntglasfenster erinnernder Effekt entsteht.
Die Technik wurde bereits im 6. Jahrhundert im byzantinischen Reich entwickelt und verbreitete sich im Mittelalter auch in Westeuropa. Ende des 19. Jahrhunderts wurde Plique-à-jour von Künstlern wie Fabergé und René Lalique wiederbelebt.
| Material: | Ein rotes Glas im Cabochonschliff, 4,5 x 6,5 mm Drei halbierte Perlen, 1,8 bzw. 2,2 mm Durchmesser Eine Zuchtperle, 7,5 x 9,5 mm Farbiges Email Silber 900/000, leicht vergoldet |
| Stempelungen: | Feingehalt „900“ und „DEPOSE“ |
| Größe: | 3,6 cm breit, 4,1 cm lang Tragelänge 42,5 cm |
| Gewicht: | 8,2 g |
| Zustand: | Sehr gut, die angehängte Perle ist eine moderne Ergänzung, eine der kleinen Perlen ist erneuert |
| Zertifikat: | Lieferung mit Zertifikat |
| Produktsicherheit: | Verantwortliches Unternehmen im Sinne der Verordnung (EU) 2023/988 über die allgemeine Produktsicherheit ist: Sie erreichen uns unter Telefon +40 723 456 765 sowie per E-Mail unter [email protected]. |
| Objekt-Nr.: | 25-0179 |

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