Ein funkelnder Begleiter
9.490,00 €
Elegantes Armband aus Palladium mit Diamanten & Saphiren, Art Déco um 1940
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Description
Armbänder waren eine große Liebe des Art Déco. „Es gab nie eine Zeit, in der Armbänder so beliebt waren wie heute. Es scheint, als ob jedes Mädchen und jede Frau ein Armband trägt, und viele Damen mit gutem Geschmack tragen zwei und sogar mehr in attraktiven Kombinationen“, heißt es in einem amerikanischen Katalog der Jahre um 1925.
Die klassischen Entwürfe der Epoche waren weiß und reich mit Diamanten besetzt: Entweder als unendlich wirkende Folge gleicher Glieder oder als Armband mit einer betonten Mitte entworfen. Millegrifes und feine Schattenfugen gliedern die einzelnen Elemente, und mitunter sind einzelne Farbsteine als zusätzliche Akzente hinzugefügt.
Das hier vorliegende Armband entspricht genau dieser Mode. Es zeigt ein nach außen schwingendes Mittelstück an einem schmaleren Band gleicher sich wiederholender Glieder. Diamanten im Übergangsschliff funkeln im Licht. Die Mitte ist mit vier blauen Saphiren zusätzlich akzentuiert, doch geben auch die drei größten Diamanten etwas Farbe zum Entwurf: Sie leuchten zitronengelb!
Überraschend ist das Material, aus dem das Band gefertigt ist. Es besteht aus Palladium, wo man doch sonst Platin erwarten würde. Optisch wirkt es in seinem hellen, ein wenig kühlen Glanz ganz ähnlich wie Platin. Getragen aber offenbart sich das andere Metall durch sein Gewicht: Palladium wiegt bei gleichem Volumen nur wenig mehr als die Hälfte von Platin! Das Armband fühlt sich daher überraschend leicht an. Natürlich aber ist es ebenso stabil und sicher zu tragen wie ein Band aus Platin.
Palladium für die Schmuckherstellung war eine neue Entwicklung. Das Metal, eng dem Platin verwandt, ist seit 1805 bekannt, doch nutzte man es zunächst nur sehr selten. Erst als Platin für die Kriegswirtschaft benötigt und streng rationalisiert wurde, wurde Palladium als Alternative entdeckt und auch für die Schmuckherstellung verwendet. Zahlreiche Schmuckstücke aus dieser Zeit setzen auf das neuartige Metall – bis in den 1950er Jahren dann mit der veränderten Mode wieder eher in Gelbgold gearbeitet wurde.
Die Verwendung von Palladium hilft also, das Armband zu datieren: Es ist in den Jahren um 1940 herum entstanden, sehr wahrscheinlich in Großbritannien oder den USA. Wir haben es in Würzburg entdeckt,
| Material: | Drei Diamanten im Übergangsschliff, zus. ca. 0,50 ct, Gelb getönt (Cape, P–R), si–pi1 62 kleinere Diamanten im Übergangsschliff, zus. ca. 2,55 ct, Weiß (Wesselton, H) – Leicht getöntes Weiß (Crystal, J), vsi–pi Vier natürliche Saphire im Treppenschliff, zus. 0,08 ct, max. 1,0 x 2,7 mm Palladium |
| Stempelungen: | Keine Punzen oder Stempel |
| Größe: | Tragelänge 18,2 cm Mittig 1,7 cm breit, Das Band 8,8 mm breit |
| Gewicht: | 12.8 g |
| Zustand: | Sehr gut, leichte Tragespuren, seitlich sind die Ansatzpunkte der Ösen eines zus. Sicherungskettchens zu sehen, das in früherer Zeit entfernt wurde |
| Zertifikat: | Lieferung mit einem detaillierten Gutachten der Deutschen Gesellschaft für Edelsteinbewertung vom 6. Februar 2025. Festgestellter Wiederbeschaffungswert: 10.620,,- Euro. |
| Objekt-Nr.: | 24-0877 |

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