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Antike Poissarden-Ohrringe des Biedermeier mit Naturperlen & Glaspasten, um 1820
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Description
Eine sogenannte Poissarde (französisch für: Fischweib) ist eine Form des Ohrrings, die vor allem in den Jahren um 1800 getragen wurde. Diese Stücke haben die Form großer Reifen, ähnlich den Kreolen, und zeigen auf ihrer Vorderseite Verzierungen aus übereinandergesetzten Ornamenten, die bisweilen mit Edelsteinen besetzt sind. In der Mitte des ovalen Reifs befindet sich typischerweise eine s-förmige Verbindung aus Golddraht, die an einen Angelhaken erinnern soll. Ihren Namen haben die Ohrringe von den Fischverkäuferinnen der Stadt Paris, die sie als Erste trugen und geschmückt eine bedeutende Rolle in der Französischen Revolution spielten.
Die vorliegenden Ohrringe des Biedermeier zeigen sich in dieser klassischen Form. Der Ohrschmuck der Jahre um 1820 ist aus Roségold gefertigt. Die Vorderseite der Reife ist mit farbenfrohen Glaspasten in Königsblau sowie mit Naturperlen verziert, die in bewegten Reihen gestaffelt wurden.
Die s-förmige Verbindung legt sich an das Ohrläppchen und hält so die verzierte Vorderseite in Position. Die Bügel lassen sich aufklappen, um die Ohrringe anzulegen; anschließend rasten sie sicher ein – sodass das Paar auch heute noch, rund 200 Jahre nach seiner Entstehung, sicher und mit Freude getragen werden kann.
Das umfangreiche Kompendium von Brigitte Marquardt: Schmuck. Klassizismus und Biedermeier, 1780–1850. Deutschland, Österreich, Schweiz, München 1983, zeigt auf S. 223 f. vergleichbare Ohrringe desselben Typus.Glas als Zierde farbenfroh leuchtenden Schmucks begegnet uns seit der Antike. Doch erst im 17. und 18. Jahrhundert erreichte die Freude am Funkeln dieses Materials seinen Höhepunkt. Schmuck mit geschliffenen Glassteinen, Pasten genannt (engl. „paste“), wurde in Barock, Rokoko und auch später noch im Klassizismus geliebt und galt keineswegs als minderwertig. Vielmehr verehrte man sein Strahlen, für das die Pasten zudem oft foliiert in die Schmuckstücke gesetzt wurden. Dazu legte man eine Silberfolie hinter die Pasten, um ihr Funkeln so noch zu steigern.
Ausgangspunkt der Schmuckherstellung war zumeist funkelndes Bleikristallglas. 1734 hatte Georges-Frédéric Strass in Paris eine besonders funkelnde Variante dieses Glases entwickelt, die sich rasch verbreitetet. Der bis heute bekannte „Strass“ war geboren. Als Ersatz echter Juwelen wurde er für Reiseschmuck gebraucht. Doch besonders Glaspasten in kraftvollen, eigenen Farben, welche sich so in der Natur gar nicht fanden, galten im 17. und 18. Jahrhundert als Juwelen eigenen Rechts – auch, da Edelsteine noch weitaus schwieriger zu erhalten waren als heute, mit unseren globalisierten Märkten.
| Material: | 20 facettierte Glaspasten, je etwa 1,8 mm Durchmesser 26 Perlen (Naturperlen), max. 1,6 mm Durchmesser Roségold 585/000, entspricht 14 Karat |
| Stempelungen: | Keine Punzen oder Stempel |
| Größe: | Fronten 9,0 mm breit, Ohrringe insg. 2,4 cm lang |
| Gewicht: | Zus. 4,8 g |
| Zustand: | Sehr gut |
| Zertifikat: | Lieferung mit Zertifikat |
| Objekt-Nr.: | 18-0354 |

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