The Picture of Dorian Gray
8.490,00 €
Prachtvoller Ring mit kolumbianischem Smaragd & Diamanten, um 1905
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Description
Während der Belle Époque war der Smaragd ein besonderer, heiß begehrter Luxus. Als Dorian Gray sich in Oscar Wildes Roman von 1890 den seltensten und schönsten Steinen zuwendet, lässt er sich aus dem Amsterdamer Edelsteinhandel „three emeralds of extraordinary size and colour“ beschaffen. „There is no reduction in the prices of emeralds. They are simply ‘eye-openers’ and the despair of anxious buyers“, hieß es auch 1898 in einem Bericht über den Londoner Edelsteinmarkt. Und noch 1904 ließ das Journal der Goldschmiedekunst verlauten, dass „die Smaragden neuerdings sehr selten und dadurch ungeheuer kostbar geworden“ seien.
Ein edles Kleinod war also der hier vorliegende Ring bereits in seiner Zeit, denn er fasst ein großes, strahlend schönes Exemplar jenes begehrten Edelsteins. Der intensiv grün leuchtende Smaragd stammt aus Kolumbien, der klassischen und begehrtesten Herkunft feiner Smaragde, und wiegt etwa anderthalb Karat. Er wird von weißen Diamanten in elegant geschwungenen Bändern begleitet. Während die Diamanten in weißes Platin gefasst sind, hält eine gelbgoldene Kastenzarge den Smaragd, um ihn farblich perfekt zu inszenieren.
Bei den kleineren Diamanten handelt es sich – ihrer Schliffe nach zu urteilen – um Edelsteine, die hier eine Zweitverwendung finden und aus einem früheren, unmodern gewordenen Schmuckstück des 19. Jahrhunderts ausgefasst wurden.
Es handelt sich bei dem Ring um einen sogenannten „dinner ring“, denn ein elegantes abendliches Dinner war die beste Möglichkeit, unbehandschuhte Hände und edle Ringe gleichermaßen zu präsentieren. Ein wahres Juwel, das den Glanz der Belle Époque aufs Schönste einfängt! Wir haben ein unabhängiges gemmologisches Gutachten anfertigen lassen, das die Güte der Materialien bezeugt.
Die Zitate nach R. F.: „Precious Stones. London Market“, in The Jewelers’ Circular, 16. November 1898, S. 18, sowie Margarethe Berlin: „Schmuck und Erinnerungsschmuck“, in: Journal der Goldschmiedekunst, 25. Jg. (30. Juli 1904), S. 219–221.
| Material: | Ein natürlicher Smaragd aus Kolumbien, mäßig geölt, im Smaragdschliff, ca. 1,50 ct, 7,9 x 5,7 mm Zwei größere Diamanten im Altschliff (Old European Cut), zus. ca. 0,60 ct, Feines Weiß (Top Wesselton, G) – Weiß (Wesselton, H), si–pi 40 Diamanten im Altschliff (Old Mine Cut) und alten 8/8-Schliff, zus. ca. 1,20 ct, Feines Weiß (Top Wesselton, G) – Weiß (Wesselton, H), vvsi–pi Sechs Diamanten im Rosenschliff, zus. ca. 0,03 ct, gute Farbe und Reinheit Gold 750/000, entspricht 18 Karat Diamantfassungen aus Platin 950/000 |
| Stempelungen: | Keine Punzen oder Stempel |
| Größe: | Schauseite ca. 2,0 x 1,9 cm |
| Ringgröße: | 53 (fällt aufgrund der Breite eine bis anderthalb Größen kleiner aus) |
| Ring änderbar: |
Gern ändert unser Goldschmied diesen Ring für Sie kostenlos in der Größe. Sie kennen Ihre Ringgröße nicht? Wir haben eine einfache Anleitung vorbereitet, mit der Sie Ihre Ringgröße ausmessen können, vgl. Sie hier! Weitere Informationen zu den unterschiedlichen Ringgrößen finden Sie an dieser Stelle. Bei Fragen hierzu rufen Sie uns gerne an oder schreiben Sie uns eine Mail. |
| Gewicht: | 8,1 g |
| Zustand: | Gut, alterstypische Tragespuren, teilweise restaurierte Risse an mehreren Stellen nach einer früheren Ringweitenänderung. Der Ring ist stabil, die Restaurierungen sind getragen von vorn nicht sichtbar. |
| Zertifikat: | Lieferung mit einem detaillierten Gutachten des Gemmologischen Labors Austria, Wien, vom 16. Juni 2025. Festgestellter Wiederbeschaffungswert: 9.500,- Euro. |
| Produktsicherheit: | Verantwortliches Unternehmen im Sinne der Verordnung (EU) 2023/988 über die allgemeine Produktsicherheit ist: Sie erreichen uns unter Telefon +40 723 456 765 sowie per E-Mail unter [email protected]. |
| Objekt-Nr.: | 25-0663 |

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